Baugrubensicherung Sparkassenhöfe Graz, Österreich

Für die Erweiterung des Haupthauses der Steiermärkischen Sparkasse wurde im Stadtzentrum von Graz eine rund 14 m tiefe Baugrube ausgehoben. Der Baugrund besteht in diesem Bereich aus wasserführenden fluviatilen Sedimenten ("Murschotter") mit hoher Durchlässigkeit. Darunter liegt das Neogen in Form von überkonsolidierten, feinkörnigen Sedimenten, in welche die Baugrubensohle einbindet.

Bei der Dimensionierung der Sicherungs- und Unterfangungsmaßnahmen musste einerseits auf die unmittelbar an die Baugrube angrenzende mehrstöckige Bebauung aus verschiedenen Jahrhunderten Rücksicht genommen werden. Andererseits war für die Ausbildung der Sicherungsmaßnahmen im Übergangsbereich zwischen Murschotter und Neogen besondere Sorgfalt erforderlich.

Zur Sicherung und Abdichtung der Baugrube wurde mittels Düsenstrahlverfahren (DSV) ein mehrfach rückverankerter Unterfangungskörper hergestellt. Im Neogen erfolgte die Baugrubensicherung mit einer verankerten Spritzbetonschale.

Leistungen

  • Statische Vorbemessung der Unterfangungs- und Sicherungsmaßnahmen
  • Optimierung der Maßnahmen auf Grundlage der tatsächlichen Lasten und der baulichen Situation vor Ort (Dicke des DSV-Körpers, Lage und Länge der Anker, Dicke der Spritzbetonschale)
  • Statische Nachweise (innere und äußere Tragfähigkeit) für alle maßgebenden Schnitte
  • Erstellung eines Technischen Berichts mit den Ergebnissen der Standsicherheitsberechnungen (prüffähige Statik)
  • Geotechnische Beratung des Auftraggebers während der Ausführungsphase

Auftraggeber

Keller Grundbau Ges.m.b.H. , Söding

Leistungszeitraum

2009

 
logo  v2.5 © 2006-2014 INSITU Geotechnik  ZT GmbH